Neun Verlage führen Augmented Reality im Kinderbuch ein

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Mit der Superbuch-Technik zieht eine weitere Augmented Reality-Dimension ins Kinderzimmer

Zur Frankfurter Buchmesse wurde das Projekt „SuperBuch“ vorgestellt. Mittels einer kostenlosen App auf dem Smartphone oder Tablet werden die Bilder auf Buchseiten erkannt und durch zusätzliche Bilder oder gar Filme überblendet. So können die bisher stehenden Illustrationen durch Animationen zum Leben erwachen und durch  vertonte Sequenzen sogar zu einem Filmerlebnis ergänzt werden.

An der Initiative der TigerBooks Media sind neun Verlags aus dem Kinderbuchbereich beteiligt. Nach Projekten wie Tiptoi, Ting oder Leyo gelangt mit dem Superbuch erneut ein technischer Ansatz in die Kinderzimmer. Mit einer so genannten „Augmented New Dimension“-Technik soll das „klassische Kinderbuch in eine vollkommen neue Dimension entführt werden“, sagt Initiator Till Weitendorf.

Sie erlaubt, ganz neue, digitale Optionen in ein Bilderbuch einzubringen. Das klassische Kinderbuch bietet dann mittels einer kostenlosen App ein erweitertes Leseerlebnis. Was damit auf den Buchhandel zukommt, ist schon jetzt auf You-Tube zu sehen. Till Weitendorf ist sich sicher: „Die Besten der besten Kinderbücher bekommen durch die Möglichkeiten des SuperBuches eine massive Aufwertung, wenn der Buchhandel dem SuperBuch eine Bühne gibt.“

Zu den teilnehmenden Verlagen gehören: Annette Betz/Ueberreuter Verlag, Beltz Verlagsgruppe/Janosch film & medien AG, Boje Verlag/Bastei Lübbe AG, Coppenrath Verlag, Langenscheidt, NordSüd Verlag, Thienemann-Esslinger Verlag, Tulipan Verlag und Verlag Friedrich Oetinger.