Immer mehr Hersteller entdecken, wie gutes Design sich positiv auf den Spielspaß auswirken kann. Die Folge: Immer mehr Spielwaren, die nicht nur Spaß machen, sondern dabei auch noch wirklich gut aussehen, bereichern die Sortimente. Das freut nicht nur Kinder, sondern auch die Eltern.

Die Experten der Nürnberger Spielwarenmesse haben drei große Trendthemen für das Jahr 2016 ausgemacht: Neben Spielwaren, die Neugier und Intelligenz fördern, und solchen, die helfen sollen, Ziele zu setzen und zu erreichen, zählen optisch besonders ansprechende Spielwaren zu den Produkten, die im kommenden Jahr sehr gefragt sein werden. Bei anspruchsvollen Designern von Spielwaren stehen natürliche, oft hochwertig per Hand verarbeitete Materialien, klare, einfache Formen und schlichte Farben im Vordergrund. Auf grelle und allzu bunte Ausschmückungen wird verzichtet. Lieber fördern die Gestalter die eigene Fantasie der Kinder, sodass diese selbst kreativ werden. Auch Eltern haben ihre Freude an solch attraktiven Spielwaren, denn in vielen modernen Haushalten geht der Spielbereich fließend in den Wohnraum der Erwachsenen über. Möbelhersteller beobachten seit einiger Zeit die Entwicklung, dass sich der Stil der Kinderzimmermöbel dem der anderen Möbel im Haus etwas anpasst. Und so stellen hochwertig gestaltete Spielwaren kleine Gestaltungsobjekte dar, die sich in das bestehende Interieur integrieren.

Chance für den Fachhandel

Viele Hersteller von Designerspielwaren produzieren kleinere Stückzahlen, die für Großflächenanbieter aufgrund des Preisniveaus oder der Zielgruppenausrichtung unattraktiv sind. Dadurch ist es für Designerobjekte charakteristisch, dass sie nicht an jeder Ecke erworben werden können. So werden Designerspielwaren gerade auch für gut sortierte oder besonders engagierte Fachgeschäfte interessant. Denn bereits mit einigen Produkthighlights zur Sortimentsergänzung können sie ihren Kunden etwas Ausgefallenes bieten.