Das Potenzial in Asien

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Rund 117.000 Besucher vermeldet der HKTDC, der vom 11. bis zum 14. Januar in Hongkong vier Fachmessen, unter anderem für Spielwaren und Babyprodukte, ausrichtete.

Zahlen über den asiatischen Markt sind nach unserem europäischen Empfinden immer an einer anderen Messlatte zu messen. Allein der chinesische Markt mit seinen rund 1,35 Milliarden Einwohnern ist unverstellbar groß. Und ganz Asien umfasst sogar rund 4,5 Milliarden Menschen.

Daher bieten die alljährlich in Hongkong vom Hong Kong Trade Development Council (HKTDC) veranstalteten Messen im Spielwaren- sowie Hartwarenbereich interessante Chancen. Eine Besonderheit ist, dass mehrere Fachmessen wie unter anderem die Hong Kong Toys & Games Fair, die Hong Kong Baby Products Fair und die Hong Kong Stationery Fair parallel stattfinden.

cb03_2016-beitragsbildmesse-asien-s-125Und die Zahlen allein sind schon beeindruckend. Über 45.000 Besucher, davon knapp 3.000 aus Europa, besuchten vom 11. bis 14. Januar die gut 2.000 Spielwaren-aussteller, davon rund 900 aus Hongkong und etwa 720 aus China. Auch aus Deutschland reisten Unternehmen an, teilweise als Teilnehmer eines von der Nürnburger Spielwarenmesse organisiserten Gemeinschaftsstands, während andere bereits über eigene Dependancen in Hongkong verfügen und dieser Destination zugerechnet werden.

Im Hartwarenbereich stellten knapp 520 Aussteller aus, worunter nur wenige Dutzend europäische Firmen waren. Hier zählte das HKTDC knapp 30.000 Besucher, darunter 2.100 Europäer. Allerdings werden Besucher der verschiedenen, parallelen Messen doppelt gezählt.

Die Aussteller selbst sehen vor allem China und den pazifischen Raum als Absatzmarkt. Dabei zielen sie auf Wiederverkäufer und bieten mehrheitlich qualitativ hochwertige Waren an. Denn auch die asiatischen Verbraucher fragen vermehrt nachhaltige Produkte nach. Hier bieten sich noch so manche Chancen.

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