Oft machen Details den Unterschied

1

Martin Paff
Herausgeber von Childhood Business

Im Sommer locken die Messen. Und wer sich Ende Juni bei bestem Wetter aufmachte, in England, Italien und Spanien die umtriebigen Auftaktveranstaltungen zu besuchen, mag sich denken, es ist wie immer. Dabei unterliegen auch die Messen einem Wandel. Denn die Veränderungen im Handel haben sich auch auf Orderzeiten und -verhalten, Limits und Besuchsfrequenzen niedergeschlagen. Schon vor zwei Jahren hat sich die Ciff Kids in Kopenhagen mit einem neuen Standort neu aufgestellt. Die Kleine Fabriek in Amsterdam wird diesen Sommer erstmals mit der „großen Mode“ gemeinsam veranstaltet, um die rückläufigen Aussteller- und Besucherzahlen zu stützen (S. 76). Und auch das erfolgreich etablierte Format der Playtime Paris (S. 12) baut mit einer digitalen Showroom-Plattform für die Zukunft vor, um die Lücke zwischen den tatsächlichen und potentiellen Einkäufern zu schließen (S. 14). Wenn Sie noch abwägen, welche Termine Sie in den kommenden sechs Wochen wahrnehmen wollen, nutzen Sie einfach unsere kompakte Messeübersicht ab Seite 78. 

Für unser CEO-Interview besuchten wir Harald Hepperle, der in wenigen Jahren aus dem eher beschaulichen Unternehmen Josef Kanz mit der Kanz Financial Holding eine der inzwischen größten europäischen Gruppen für Kinderbekleidung geformt hat. Lesen Sie ab Seite 16 über auskömmliche Unternehmensgrößen, Schwierigkeiten auf inter­nationalen Märkten und über die nicht immer einfache Situation von Handelsvertretern.

Unser Green-Fashion-Update ergibt, dass nachhaltige Kindermode weiterhin ein Treiber vieler kleinerer Labels ist. Diese bieten Alternativen für die entsprechende Nachfrage und sind meistens persönlich äußerst engagiert, für die Kollektionen nachhaltige Materialien und Produktionsbetriebe zu finden. Allerdings ist noch immer ein manchmal etwas zu leichtfertiger Umgang mit anerkannten Bio-Siegeln zu beobachten. Mehr dazu ab Seite 30.

Und auch im Hartwarenbereich gibt es einen immer wieder für eine gewisse Verwirrung sorgenden Umgang mit den Testsiegeln des halbjährlichen Autositztests von ADAC und Stiftung Warentest. Daher haben wir uns ergänzend zur großen Übersicht der aktuellen Ergebnisse (ab S. 60) bei den ausrichtenden Instituten über den Test und dessen vielen Siegeln erkundigt (S. 72). Was uns in diesem Zusammenhang noch interessierte, konnte uns Moritz Walther von Britax Römer erläutern. Lesen Sie ab Seite 70, wie die Hersteller zusätzlich zur erreichten Sicherheit der Kindersitze gerade auch mit kleinen Details die Gefahr von Fehlbedienungen noch weiter verringern können.

Wir hoffen, dass Sie auch in diesem Monat auf unseren 100 Seiten Interessantes für sich entdecken.

Cover der Ausgabe, aus dem der Beitrag stammt. Oft machen Details den Unterschied
erschien in der gedruckten Ausgabe von Childhood Business:
Ausgabe 07 / 2016 vom 23.06.2016 auf Seite 3
Hier geht es zu weiteren Beiträgen aus der Ausgabe.

Share.