Die CIFF Kids findet vom 10. bis 12. August 2016 in Kopenhagen statt. Seit dem Umzug ins Forum Copenhagen Anfang 2015 bietet die Messe nicht nur Kindermode, sondern mehr Interior.

Childhood Business: Sie sind in 2015 mit der CIFF Kids an den heutigen Standort gezogen. Warum?

Jeanette Marchussen ist als verantwortliche Sales Managerin der CIFF Kids in Kopenhagen für die Ansprache von potenziellen Ausstellern zuständig.
Jeanette Marchussen ist als verantwortliche Sales Managerin der CIFF Kids in Kopenhagen für die Ansprache von potenziellen Ausstellern zuständig.

Jeanette Marchussen: Mit der Verlagerung in das Forum Copenhagen wollen wir ein eigenes, inspirierendes und von der Erwachsenenmode losgelöstes Universum kreieren.

CB: Und wie hat sich dieses Universum seitdem entwickelt?

JM: Seit August 2015 haben wir neben der reinen Kindermode auch die Segmente Lifestyle und ­Interior eingeführt. Damit wollen wir der heutigen Kinder­industrie Rechnung tragen, in der der Lifestyle eine zunehmende Rolle und Bedeutung erfährt. Mit jeder Saison zeigen wir mehr Marken, eine größere Bandbreite an Unternehmen und Produkten. Dadurch verändert sich auch das Profil der Besucher. Sie werden internationaler und kommen aus immer breiteren Bereichen. Wir behalten unser skandinavisches Profil, werden aber zugleich immer internationaler.

CB: Welche Marken aus dem Lifestyle-Bereich und auch ganz allgemein legen Sie Besuchern aus Deutschland ans Herz?

JM: Zu den Lifestyle-Marken gehören Aden & Anais, Aperie, Cam Cam, Chispum, Done by Deer, Fabelab, Fabulouse Goose, ferm Living kids, Homeyness, Humdakin, Konges Sløjd, Liewood, Lilliputiens, Milk & Co baby, My Mini Label, Nofred, Sebra Interiør, Sophie la Girafe, Tante Gorilla und That’s Mine. 

Zu den mehr als 50 neuen Marken gehören As We Grow, Bundgaard, Gardner and the Gang, Kai Copenhagen, Les Coyotes de Paris, Noa Noa miniature, Melula, Minimalisma und Tutto Piccolo.

CB: Wo kommen die Besucher hauptsächlich her?

JM: Die meisten sind Einkäufer und Branchenprofi und kommen aus Dänemark, Norwegen, Schweden, Finnland oder Island. Danach kommen zahlenmäßig bereits die Deutschen, gefolgt von Besuchern aus Benelux, UK, Schweiz und Österreich. Genaue Zahlen geben wir grundsätzlich nicht raus.

CB: Wie bewerten Sie die deutsche Messesituation?

JM: Für uns bedeutet sie vermutlich ein Plus an Besuchern aus Deutschland, was wir natürlich sehr begrüßen. Vermutlich beruht sie auf einem anderen Konsumentengeschmack und bedeutet, dass die Nachfrage nach Kindermode und -lifestyle geringer ist als in anderen europäischen Ländern.

CB: Welche Gründe für einen Besuch nennen Sie gegenüber Interessenten?

JM: Unsere progressive Messe bietet einen Überblick über Stil und Trends aus Skandinavien. Besucher können auch die Erwachsenenmode auf den parallelen Messen CIFF und Raven anschauen und Die Stadt bietet einen Mix aus Design, Kultur und Geschichte.

CB: Frau Marchussen, vielen Dank für den Einblick.