Kleinkindbekleidung gehört zum Standardsortiment eines Babyfachgeschäfts. Und doch findet nur eine kleine Anzahl an Bekleidungs­spezialisten nach Köln.

Sicher: Der klassische Orderzeitraum für Kinderbekleidung endet meist schon im August. Und viele Einkäufer finden sich auch auf den regionlen Order­tagen oder in den Showrooms der größeren Anbieter ein. Aber in Anbetracht des Einzelhändler­schwunds in Deutschland und der damit enger werdenen Absatzmärkte wundert es ein wenig, warum nicht mehr Anbieter Köln als eine zusätzliche Chance am äußersten Ende der Orderzeit sehen. Zumal sie hier auch auf eine Vielzahl an Einkäufern aus dem internationalen Ausland treffen und zahlreiche Hersteller ohnehin ein attraktives oder ausbaubares NoS-Programm bieten. Darum sollten einfach mehr Anbieter mit einem klar durchdachten Programm wie zum Beispiel BMS auf der Kind + Jugend ausstellen, da sie eine echte Bereicherung wären. Baby-Staab und das ebenfalls zum Haus gehördende Label Perfect Day ist keiner der Großen, aber als Spezialist für Taufbekleidung nutzt es die Chance, sich den allein über 7.000 Fachbesuchern aus Deutschland zu präsentieren. Ebenso suchen Pantolinos als Manufaktur für Krabbelschuhe und Lauflerner oder Hobea unter anderem mit seinen Krabbelschuhen mit Janosch-Lizenz das Umfeld des Babyfachhandels. Grünspecht bringt seine nachhaltige Bekleidungskollektion parallel zu anderen Produkten der Erstausstattung mit. Und auch Engel bietet die immer stärker nachgefragte nachhaltig und ökologisch produzierte Kinderbekleidung dort an. Da Kopfbedeckungen für Babys im Sommer sehr wichtig sind, stellen zum Beispiel auch Maximo und Pickapooh aus, die über kaum einen Wunsch offen lassende Sortimente und UV-Schutz-Expertise verfügen.Sicherlich sind die Standmieten für die Branche hoch. Vielleicht bietet die Flächenerweiterung in 2017 eine neue Chance.