Ein schlechter Sommer, volle Lager und hohe Abschreibungen. Zwar blieben der Supreme Kids in München ebenfalls ein paar Einkäufer fern – dennoch gilt: Die Messe verkauft am Besten.

Supreme Kids im Sommer 2016Das einhellige Urteil vieler Aussteller über die Supreme Kids lautet: Hier wird am besten verkauft. München kochte auch in diesem Sommer in der Zeit vom 15. bis zum 17. Juli 2016 erneut ein die Branche kräftigendes Messemenü. Zu den nahrhaften Zutaten zählten: das größte Label-Angebot aller deutschen Ordertage, eine Mischung an relevanten, markanten, aber auch sorgsam akquirierten und kuratierten Exklusivmarken, eine optisch hochwertige Kommunikation sowie von Ausstellern wie Besuchern geschätzte Services.

Zusätzlich zählt wie bei guten Restaurants so auch bei einer Messe eine weitere Ingredienz: Lage, Lage, Lage. München verfügt nicht nur selbst über eine kaufkräftige Stadtklientel, sondern liegt eingebettet in einem wirtschaftlich starken Bundesland und zusätzlichen Nachfragen aus Österreich und der Schweiz. Dennoch ist es alles andere als eine Selbstverständlichkeit, dass sich das Format über die Zeit derart gut entwickelt hat. Dazu bedarf es eines integrierten Veranstalters und mehr noch eines persönlich involvierten Projektmanagements.

Auch wer nicht nur in Deutschland ausstellt, schätzt München. So bekräftigte Wolfgang Juchem vom Jorga Textilvertrieb Juchem mit seinen Maternity-Marken Attesa und Love2wait: „Für uns ist die Playtime Paris am stärksten, dann kommt München.“ Auch für Viola Ljungmann von der Agentur Swestars gilt München als gesetzt:  „Für mich haben sich die Messen in München und Wallau gelohnt.“

Für größere Marken wie Tumble ’N
Dry
fällt das Urteil noch eindeutiger aus: „Die beste Messe in Deutschland ist für uns immer in München“, sagt Sales Manager Mike Özdemir. Auch für Volker Kitzig, mit Fashion Box Deutschland als Verkaufsleiter für die Replay-Markenfamilie zuständig, steht fest: „Die Münchner Messe ist für uns die wichtigste Messe in Deutschland. Auch wenn die Messe im Juli 2016 etwas weniger besucht war, gibt es wohl keine so adäquate Alternative in Deutschland.“ Wer für ganz Deutschland zuständig ist wie Ralf Herrmann, Vertriebsleiter der Sanetta Group, urteilt ganzheitlicher: „Bei allen Messen eine gute Stimmung. Die Kunden waren auf der Suche nach Innovationen, die wir lieferten.“

Siehe auch: Childhood Business fragt Martina Westermeier