Berlin, Hamburg, München und eben auch Frankfurt: Diese Standorte gehören auf jedes Radar. Die Innatex und die Kids Now punkten mit Programm.

Knit Planet stellt in Deutschland erstmals aus – und nutzt dazu Kids Now

Aus der Frankfurter Region kommen gleich zwei Veranstaltungen, die für die Einkäufer von Kinderbekleidung relevant sind. Während die Kids Now als eine der drei wichtigsten regionalen Ordertage in Deutschland vor allem für das westliche Einzugsgebiet von Bedeutung ist, spielt die Innatex für Einkäufer aus dem gesamten deutschsprachigen Raum eine große Rolle.

Die Ausrichtung als über die Landesgrenzen hinaus bedeutsamste Messe für nachhaltige Bekleidung und auch weitere Produkte hat die Innatex zur wichtigsten Einkaufsquelle für Händler mit einer ausgewiesen ökologischen Ausrichtung gemacht. Mehr noch sind alle Retailer mit einem Interesse an Bio-Mode, aber ohne großer Expertise auf der Messe willkommen. In diesem Sommer wird am 30. Juli 2017 unter dem Titel „Baby und Kindermode: Warum Bio-Qualität gerade bei den Kleinsten so wichtig ist“ diskutiert. Mit dabei sind Elmar Sautter, Inhaber und Geschäftsführer von Disana, einem der größten Baby- und Kindermodelabels der Naturtextilszene und Aussteller der ersten Stunde, Patricia Taterra, Inhaberin von Hug & Grow, einem Online-Shop und Babyladen mit Kursangebot in Berlin, eine noch nicht benannte Expertin für Textilchemikalien sowie Martin Paff, Herausgeber von Childhood Business. Moderiert wird die Runde von Janine Steeger. Etwaige Berührungsängste, sofern vorhanden, möchte die Messeleitung um Alexander Hitzel gezielt abbauen.

Dazu lädt die Messe gemeinsam mit dem Fachmagazin TM Textilmitteilungen am 29. Juli zu einem Händlerrundgang ein. Ziel ist es, neuen, noch wenig erfahrenen Händlern, deren Kunden zunehmend an nachhaltiger Kinderbekleidung interessiert sind, einen Einblick zu geben, Schwellen abzubauen und die wichtigsten Basics zu vermitteln. Denn grüne Mode ist inzwischen ein Thema für jeden Sortimenter geworden.

Kids Now investiert in neue Impulse

Über den Tellerrand hinaus schaut auch die Kids Now in diesem Jahr. Und das ganz gezielt, um den Besuch der Veranstaltung zu einem anregenden und lohnenswerten Event zu machen. Das runde Angebot an den wichtigsten Sortimentsmarken wird wie in jeder Saison durch die Kids- und Teens-Themen der Denim-Area abgerundet. Mit Inside Kids Now hat die Messeleitung eine Flash-Brand-Area geschaffen, auf der sich über 20 internationale Marken erstmals in Deutschland präsentieren. Es handelt sich um eine handverlesene Selektion innovativer, aber zugleich für den hiesigen Geschmack gut vermittelbarer Kollektionen. Sie bieten Anregungen und Sortimentsimpulse, die sich sonst auf den europäischen Messe-Hotspots verteilen.

Ein weiterer Programmpunkt macht einen Besuch in diesem Sommer gleich doppelt lohnend: Erstmals installiert die Kids Now die Ausstellung „Trend.Space“, auf der rund 30 Trend-Looks für SS18 präsentiert werden. Da sich die Show an Fachbesucher aus dem Handel richtet, werden die Trend-Items auf Kindermannequins arrangiert. Dazu stehen sechs Gruppen von den Herstellern Best Mannequins, EuroDisplay, Formes, GenesisDisplay, Hans Boodt, Jakobs-DMV und New John Nissen Mannequins bereit, die jeweils unterschiedliche Presenter-Puppen aus dem aktuellen Programm umfassen. Das Motto könnte lauten: Ready-to-order, Ready-to-wear und Ready-to-present. Was will man mehr? Das mag sich auch das Team um Messeleiter Axel Fehse gedacht haben. Und so verlost die Kids Now gemeinsam mit Childhood Business insgesamt zehn Mannequins, darunter zwei mal drei Mannequin-Gruppen.