Ausstellung über skandinavisches Design in Berlin

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Nordisches Design in der Ausstellung „Century of the Child“ ist einfach ein Garant für weltbekannte Marken

Mit der Einladung der Nordischen Botschaften in Berlin Anfang Juli 2017 können die Organisatoren des chronologischen Überblicks einer Auswahl historischer Entwürfe von Möbeln, Architektur, Alltagsgegenständen, Spielzeug oder Plakaten aus Skandinavien einen medialen Erfolg verbuchen. Dabei reicht die lesenswerte Resonanz von der Tageszeitung taz bis hin zur Sonntagszeitung Welt am Sonntag.

Die in der Ausstellung gezeigten Entwürfe eint, dass sie vom gesellschaftlichen Wandel im Zusammenleben mit Kindern zeugen, aber auch die Tradition im nordischen Design hervorheben und soziale Verantwortung zu übernehmen. Was museal gestelzt klingen mag, ist konkret aber ganz skandinavisch direkt und auf Anhieb verständlich, besucht man erst einmal die Ausstellung.

Denn schnell begegnen einem zahlreiche Marken und Produkte, die gerade auch im Bereich der Erstausstattung nur allzu bekannt sind. Dazu zählen Klassiker wie der mitwachsende ­Tripp-Trapp-Kinderstuhl von Peter Opsvik aus dem Jahr 1972, inzwischen ein weltweiter Klassiker aus dem Hause Stokke, das noch immer Marktführer im Bereich der Hochstühle ist.

Weitere Exponate bilden das beliebte Labyrinth-Spiel (1946) und die Holzeisenbahn (1958) der schwedischen Firma Brio, die Wippe (1961) und Trage (1973) von BabyBjörn, die genauso wie die ersten Volvo-Kinderautositze (1967) oder das Christiania-Bike (1984) auf veränderte Familienmodelle und das Bedürfnis nach mehr Mobilität reagierten.

Nordische Botschaften in Berlin, Foto: Ka Abresch

Die Veranstaltung unter dem Titel „Century of a Child“ ist noch bis zum 22. Oktober 2017 geöffnet. Sie basiert auf einer internationalen Ausstellung, die 2012 im MoMA in New York gezeigt wurde.

Ort: Nordische Botschaften | Felleshus (Gemeinschaftshaus)
Rauchstraße 1, 10787 Berlin-Tiergarten
Eintritt: frei.
Öffnungszeiten: Mo-Fr 10-19, Sa-So 11-16 Uhr

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