S’well Bottles schwappen nach Deutschland

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Die amerikanische Marke S’well, bei der das Apostroph als kleiner Wassertropfen im Logo geführt wird, macht sich auf, auch in Deutschland Fuß zu fassen. Dabei handelt es sich um Trinkflaschen aus rostfreiem Edelstahl, die dreifach isoliert sind und dadurch keine Kondensation an der Außenseite zulassen. Wie bei anderen Anbietern der Produktkategorie bleibt kaltes Wasser für 24 Stunden kalt und heisses für 12 Stunden warm. Die Flaschen sind in drei Größen von 250 über 500 bis hin zu 750 Milliliter verfügbar.

Was S’well unterscheidet, ist die Intention der Gründerin Sarah Kauss. Erst 2010 mit Ersparnissen von 3.000 US-Dollar gestartet hat sie ihr Unternehmen auf einen Umsatz von inzwischen mehr als 100 Million US-Dollar entwickeln können. Dass die Styles der Modelle aus der Mode und von aktuellen Designtrends inspiriert sind, gibt den Flaschen einen accessoirehaften Nimbus – Hingucker sind sie dadurch auf jeden Fall. Doch im Kern der Marken-DNA steckt weniger die Exklusivität, die durch Designer wie beispielsweise aktuell John Robshaw und Lilly Pulitzer gezielt arrangiert wird. Kauss geht es vor allem darum, durch die Begehrlichkeit der Trinkflaschen die Verwendung von Plastikflaschen zu reduzieren. Nachhaltigkeit durch Wiederverwendbarkeit ist das Motto.

Design aus der Wood Collection von S’well Bottles

Dazu hat S’well nun auch in Deutschland ein Projekt gestartet: Mit dem „One Million Bottle Project“ sollen eine Million Einwegplastikflaschen weniger verbraucht werden. Nach Angaben des Unternehmens werden jährlich rund 167 Plastiktrinkflaschen pro Persongenutzt.

Wenn also nur 6.000 Menschen, so das Unternehmen, eine S’well-Flasche statt diese Plastikflaschen benutzten würden, sparte das im günstigsten Fall bis zu eine Million Plastikflaschen ein. Um das Ziel zu erreichen, stellt das Unternehmen 6.000 Flaschen in Deutschland zur Verfügung stellen. Diese sollen bei geeigneten Veranstaltungen kostenlos abgegeben werden.

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