Senger Naturwelt

Zunächst reicht ein Schnuffeltuch, dann wird ein kleiner Freund zum Begleiter.

Es gibt ja so manche Erwachsene, die sich Plüschtiere kaufen. Und bei kleinen Kindern werden die Augen ganz groß, wenn sie einen süßen Teddybären oder die Stoffpuppe fest in den Arm drücken. Die knuffeligen Gefährten haben einen psychologisch nachgewiesenen Effekt, weil sie Beschützerreflex und Verantwortungsgefühl der Kleinen wecken. Mit Plüschspielzeugen ist man nie allein.

Sie sind Seelentröster, wenn die Zeiten einmal ungemütlich sind. Sie hören geduldig zu, ohne zu widersprechen, und man kann mit ihnen Spaß haben. Natürlich überwiegen Tiere als Motive, weil sie sympathisch und humorvoll sind – ob nun Bären, Schwäne, Pinguine, Robben oder fiktive Figuren wie Drachen. Während bei älteren Zielgruppen längst die Kombination mit digitalen Funktionen gang und gäbe ist und die Grenzen zwischen Puppen und Robotern verschwimmen, geht es bei Produkten für Babys nach wie vor um das Lernen mit allen Sinnen. Die Ohren knistern, die Stoffe sind ungefährlich im Mund, das Fell schön weich zum Fühlen, die kunterbunten Farben sprechen das Auge an und animieren zum Hinterherkrabbeln. Kein Wunder, dass so mancher, der bis zum Alter von drei Jahren auf sie geprägt wurde, von diesen Spielzeugen auch Jahrzehnte später nicht loslassen möchte. 


Childhood Business fragt: Andrea Kathrin Christenson, Geschäftsführung Kikadu

Childhood Business: Welche Produkte bietet Kikadu?

Andrea Kathrin Christenson: Wir begleiten Baby und Mami mit unseren Produkten von circa minus sechs Monaten bis zu zwei Jahren. Bei den Spielzeugen haben wir uns auf Schmusen, Wohlfühlen und Schlafen, erstes Entdecken und Ausprobieren konzentriert.

CB: Ihr Anspruch ist es, Ökologie, Ökonomie und Soziales zu verbinden?

AKC: Transparenz ist für uns nicht nur ein Schlagwort, sondern wir wünschen uns, dass unsere Kunden nachvollziehen können, wo die Produkte herkommen und wer diese verarbeitet hat. Wir wollen auf unserer Website die Mitarbeiter aus der Produktion vorstellen und eine Verbindung zum Endkunden herstellen. Wir konzentrieren uns auf das, was wir können, etwa die Auswahl der Produkte und das Design, und überlassen andere Bereiche Partnern, die eine entsprechende Expertise haben, zum Beispiel Logistik oder Produktion. Wichtig ist uns, dass sie unsere Mission der Nachhaltigkeit mittragen.

CB: Und wo sind die Produkte von Kikadu zu kaufen?

AKC: Unsere Partner sind zum einen die bekannten Platzhirsch-Geschäfte in den großen Städten, dazu natürlich gute Lifestyle-Boutiquen und auch ausgewählte Online-Shops. Wir haben uns in diesem Jahr auf den Aufbau des Vertriebs in Deutschland, Österreich und der Schweiz fokussiert und werden künftig mit einigen Agenturen im europäischen Ausland arbeiten.