Für Losan sind nicht die anderen spanischen Marken Wettbewerber in Deutschland. Das international erfolgreiche Label vergleicht sich vielmehr mit der hiesigen Konkurrenz wie Blue Seven, s.Oliver oder Tom Tailor. Childhood Business durfte sich aus der neuen A/W-19/20-Kollektion einige teile heraussuchen.

Das Quantum der Anbieter, die sich an nahezu allen relevanten Orderstandorten im deutschsprachigen Raum präsentieren, ist an wenigen Händen abzählbar. Nicht einmal zwei Dutzend Marken besuchen fünf oder mehr Termine. Darunter sind natürlich die seit vielen Jahren aktiven Platzhirsche wie Blue Effect, Blue Seven, Bondi Kidswear, Ewers, Eisend, Maximo, Sanetta, Steiff und Sterntaler. Auch das Label Petrol Industries fällt auf, da sich dessen direkte Wettbewerber weniger stark an Ordertagen für Kindermode beteiligen.

Doch neben den vorwiegend deutschen Anbietern steht ein aktivistisches Dreigestirn aus dem Süden Europas am Firmament des Einkaufshimmels der hiesigen Kinderbekleidung. Es sind die drei spanischen Marken Boboli, Losan und Mayoral, die sich offensiv und engagiert dem Fachpublikum stellen.

Ein Trio deutscher Anbieter, die ihrerseits im Ausland derartig umtriebig agierten, ist nicht auszumachen. Immerhin betätigen sich Blue Seven und Sterntaler vertrieblich vergleichbar stark auf der internationalen Bühne.

Spanien verfügt mit der ASEPRI über eine Organisation, die schlagkräftige Exportförderung im Bereich der Kinderbekleidung betreibt. So richtet sie Catwalks für Kids-Labels in Italien, Russland und im Fernen Osten aus und testete auch den kanadischen Markt, als sich mit der Dino Mignon im Sommer 2017 eine neue Plattform zu etablieren suchte, aber nach nur einer Ausrichtung sogleich wieder eingestellt wurde. 

Losan unter der Lupe

In Deutschland hingegen müssen sich die KIKO-Labels überraschenderweise ganz allein am Markt behaupten, vermutlich weil sich bislang einfach keine richtige Modemesse für Kinder durchzusetzen vermochte. Und so liegt die Verantwortung, die meist fröhliche, immer tragbare und gern farbenfrohe Mode in Deutschland zu etablieren, bei den eingeschalteten Handelsagenturen.

So hat beispielsweise Losan unter der Leitung des International-Sales-­Managers Carlos González Moreno seit 2015 ein Netzwerk aus vier Agenturen gespannt, um das Label in Fachgeschäften wie Kaufhäusern als wirtschaftlich attraktive Marke zu platzieren. Die Kollektion ist klar strukturiert und die sich selbst so bezeichnende Happy-­Fashion-Brand kann selbst in Zeiten knapper Budgets bei Einkäufern für ein entspanntes Lächeln sorgen. Denn eine Mindestorder gibt es ebenso wenig wie Mindeststückzahlen.Aus dem NOS-Programm kann ebenfalls immer kurzfristig nachgeordert werden, sodass trotz der Auslieferung aus dem fernen Spanien keine Woche vergeht, bis die gewünschte Ware vor Ort ist. Doch so gering die Hürden sind, so groß ist die Auswahl. Über 1.200 Styles werden pro Saison lanciert und decken die textilen Bedürfnisse der Kids von null bis 16 Jahren ab. So punktet Losan mit einem attraktiven Gesamtangebot. 


Losan-Vertretungen in Deutschland:

Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein

Handelsagentur Frerichs
Kammersand 9, 26676 Barßel-Harkebrügge

Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen

Handelsvertretung Carmen Pätz
Plötzkauer Ring 9, 06366 Köthen (Anhalt)

Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland

Mauro Principi
Hauptstraße 304, 53639 Königswinter

Bayern, Baden-Württemberg und Österreich

Herrenbauer Kids Fashion Agency
Haus der Konfektion 3, 4.OG
Mahdentalstr. 112, 71065 Sindelfingen