Nachdem der schwedische Hersteller Emmaljunga, der lange Zeit ausschließlich klassische Kinderwagen herstellte, in den letzten Jahren aber auch auf moderne Designs setzte, jüngst beschlossen hat, die Classic-Linie aufzugeben, rückt Hesba umso mehr in die erste Reihe des Segments.

Der oberfränkische Kinderwagenhersteller Hesba gehört zu den Klassikern unter den Anbietern. Und das nicht nur, weil das Unternehmen bereit seit 1925 existiert, sondern auch, weil sich seine feine Modellplatte an die Freunde klassischer, fast schon herrschaftlicher Calèchen richtet.

Das Familienunternehmen Hesba fertigt dabei seine hochwertigen Kinderwagen in einer eigenen Manufaktur in Bayern. Das Unternehmen übernahm die heutige Inhaberin Patricia Hesselbacher von ihrem Vater und man merkt schnell, dass hier Name Programm ist.

Denn wo Hesba draufsteht, da ist auch Hesselbach drin. So nimmt es nicht Wunder, dass ein Teil der heutigen Manufaktur früher einmal Hesselbachers Kinderzimmer war.

Auch stammen noch heute zahlreiche Fabric-Schnittvorlagen aus alten Zeiten, was umso mehr belegt, dass Klassik eine zeitlose Eleganz birgt.

Wer auf zeitlose Eleganz, ein anmutiges Chromgestell, eine gemütliche Federung und von Hand gefertigter Qualität einer manufakturiellen Einzelfertigung Wert legt, kommt an Hesba nicht mehr vorbei.

Die Produkte sind übrigens nicht nur “made in Germany”, sondern man könnt es noch präziser fassen: “made in Oberfranken”. Das hält die Transportwege kurz und damit auch den zwar unsichtbaren, aber inzwischen ja wettertechnisch immer deutlicher spürbaren “Carbon Footprint” gering.

Die enge, teilweise schon jahrzehntelange Zusammenarbeit mit Zulieferern ist die Basis der hohen Fertigungsqualität. Diese macht auch an kleinen Details wie dem Hesba-Pferdchen nicht halt, die jeden Kinderwagen zieren, mehr noch auszeichnen. Auf diesen sind genießende Hesba-Besitzer im Stillen so stolz – so wie Jaguarfahrer, die noch ein Modell mit Kühlerfigur fahren.

Hesba mit dem Modell "Condor Light"
Hesba mit dem Modell “Condor Light”

Das hier vorgestellte Modell “Condor Light” bietet einen Retro-Look der Sonderklasse, denn obgleich der Wagen neu gefertigt wird, basiert er ja tatsächlich auf den originalen Hesba-Bauplänen. So wird die Vokabel “Look” dem tatsächlichen, weil ursprünglichen Design nur unzureichend gerecht.

Die schlichte, aber edle Optik nimmt die Formensprache von Kinderwagen der 1970er-Jahre auf. In der puristischen Bauweise kommt fast kein Plastik zum Einsatz. Das Modell ist mit einem robusten Gestell ausgestattet, das Stabilität und Kippfestigkeit sowie eine gute Federung bietet.

Hesba bietet die Möglichkeit, den eigenen Wunschwagen selbst zu kreieren und dazu auf eine Auswahl verschiedener Farbkombinationen zurückzugreifen, der dann in Einzelfertigung für die Familie gebaut wird. Der Preis ergibt sich je nach Ausstattung individuell und startet bei 1.127 Euro (UVP).

Previous articleStokke Xplory-iert mit Farbexplosion das Frühjahr
Next articlePitti Bimbo plant im Sommer 2021 mit Messe in Florenz
Als Chefredakteur hat Martin Paff die Branchenmagazine "Childhood Business" und "Childhood Shoes" gegründet. Die Zeitschriften bieten eine Plattform, um die Akteure und Experten im Bereich der Kindermode, Kinderschuhe sowie Erstausstattung miteinander zu vernetzen, relevante Themen aufzubereiten und diese attraktiv zu vermitteln. Als Vater eines Sohnes kennt er viele Aspekte aus eigener Anschauung.