Der deutsche Hersteller Avova wird in diesem Jahr mit dem Red Dot Design Award 2021 für seinen Autositz „Sperber Fix i-Size“ ausgezeichnet. Damit erfährt die Firma aus Ulm erneut öffentliche Anerkennung für den unternehmerischen Mut, am Standort Deutschland, genauer: in der ehemaligen Fertigungs-Location von Britax-Römer in Ulm, hiesig hergestellte Sicherheitsprodukte für Kinder zu erschaffen.

Manfred Held ist Gründer von Avova
Manfred Held ist Gründer von Avova und ist sichtlich erfreut, dass seine Autositze nicht nur seiner Enkelin gefallen, sondern auch der Jury des Red Dot Design Awards.

Wenn im Juni 2021 die Preisträger des Red Dot Design Awards vorgestellt werden, wird, wie wir schon vorab erfahren haben, auch der Autositz „Sperber Fix i-Size“ von Avova unter den Auszeichnungen sein. 

Manfred Held, der das Unternehmen 2017 gegründet hat, ist sichtlich froh über die Auszeichnung: „Wir freuen uns riesig über diese Auszeichnung, die die Produktqualität und das Produktdesign von unserem Avova Sperber-Fix i-Size unterstreicht.“

Mit wenigen Dutzend Mitarbeitern hat sich Held aufgemacht, an der Anschrift Blaubeurer Straße 71 in Ulm sichere Autositze „made in Germany“ zu entwickeln und herzustellen. Ersteres machen ja noch weitere „Anbieter“ aus Deutschland, doch hier gefertigt wird nur noch von den wenigsten. 

Manfred Held, Geschäftsführer, nicht aber alleiniger Geldgeber von Avova, war selbst früher bei Britax Römer beschäftigt. Daher verstehen er und zahlreiche von Britax Römer nach dessen Umzug nach Leipheim übernommene Mitarbeiter es vom Start weg, sichere Autositze zu bauen. Einige von ihnen, so Held, entwickelten sogar die ersten Isofix-Ideen in den 1990er-Jahren mit und schufen so, was heute Standard ist.

Avova startete mit drei Kindersitzen: mit dem Kombinationssitz „Sperling-Fix“, der für Kleinkinder und für größere Kinder geeignet ist, und mit zwei Booster-Sitzen, dem „Star“ und dem „Star-Fix“. Lediglich zwei der drei Startmodelle verfügten über Isofix-Konnektoren, während das Modell „Star“ über den Drei-Punkt-Gurt befestigt werden kann. Alle Sitze wiesen aber bereits eine „Integrated Side Impact Protection“ auf.

Bei der Entwicklung und Produktion ist alles „made in Germany“, erklärt Held: „Es geht schlicht darum, einwandfreie Autokindersitze zu entwickeln, die zu 100 Prozent alltagstauglich sind, ohne unnötigen Schnickschnack auskommen und genau das bieten, was sie bieten sollen: den bestmöglichen Schutz für Kinder im Auto und unterwegs.“

Der "Sperber Fix i-Size" von Avova bestand bei ADAC und wird im Sommer 2021 mit einem Red Dot Design Award  ausgezeichnet.
Der “Sperber Fix i-Size” von Avova bestand bei ADAC und wird im Sommer 2021 mit einem Red Dot Design Award ausgezeichnet.

Inzwischen ist die Produktpalette gewachsen. Darunter ist auch der nun mit dem Red Dot Design Award ausgezeichnete Autositz „Sperber-Fix i-Size“. 

Zu den herausragenden Eigenschaften des 12,5 Kilogramm wiegenden Modells gehören unter anderem:

  • Neuester europäischer Sicherheitsstandard R129/i-Size
  • 360-Grad-Rotation: Die Sitzschale kann um 360 Grad gedreht werden und ermöglicht somit eine einfache Installation und Handhabung. Einfacher Zugang beim Sichern Ihres Kindes im Auto.
  • Sitzverkleinerung: Mit einer seidenweichen Premium-Sitzverkleinerung mit schockabsorbierendem Schaum, die Babys zusätzlichen Schutz bietet.
  • Isofix: Schnelle und einfache Installation durch die neuste Generation von Isofix-Konnektoren.
  • ISIP: Statt an Breite draufzupacken, packt Avova smarte Sicherheitstechnik in den Sitz. Das spart Raum und macht Platz für einen verbesserten Seitenaufprallschutz ISIP ((Integrated Side Impact Protection).

Der für Kinder mit einer Körpergrößen von 40 bis 105 Zentimetern geeignete Sitz ist in vier Farbvarianten erhältlich: Pearl Black, Koala Grey, Atlantic Blue und Maple Red und kosten rund 450 Euro.

Mit dem Red Dot Design Award werden nach eigenem Verständnis der Award-Organisation „die besten Produkte eines jeden Jahres“ gekürt. 

„In search of good design and innovation“, also auf die Suche nach gut gestalteten und innovativen Produkten, begaben sich rund 50 Juroren des Wettbewerbs auch in 2021. Das internationale Expertengremium besteht aus Fachleuchten unterschiedlichster Bereiche. Im Rahmen eines mehrtägigen Verfahrens haben sie von Unternehmen aktiv eingereichte Produkte eingehend geprüft. Bewertungskriterien, wie die formale Qualität, die Ergonomie und die Langlebigkeit, dienten dabei als Orientierung.

Prof. Dr. Peter Zec, CEO des Red Dot Design Awards, freut sich – wie jedes Jahr – über die Preisträger: „Die Sieger des Red Dot Award haben mich in diesem Jahr in besonderem Maße beeindruckt. Die Gestaltung ihrer Produkte ist hervorragend – in Hinblick auf die Ästhetik und die Funktionalität. Sich in einem so starken Teilnehmerfeld zu behaupten und unsere Jury zu überzeugen, ist nicht einfach. Daher gratuliere ich den Preisträgern ganz herzlich zu ihrem Erfolg“, so Professor Dr. Peter Zec, Initiator und CEO von Red Dot.

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Als Chefredakteur hat Martin Paff die Branchenmagazine "Childhood Business" und "Childhood Shoes" gegründet. Die Zeitschriften bieten eine Plattform, um die Akteure und Experten im Bereich der Kindermode, Kinderschuhe sowie Erstausstattung miteinander zu vernetzen, relevante Themen aufzubereiten und diese attraktiv zu vermitteln. Als Vater eines Sohnes kennt er viele Aspekte aus eigener Anschauung.