Wenn die Inzidenzlage unverändert niedrig bleibt, wird die Innatex im Sommer 2021 wieder stattfinden. Foto: Innatex/Stefan Höning
Wenn die Inzidenzlage unverändert niedrig bleibt, wird die Innatex im Sommer 2021 wieder stattfinden. Foto: Innatex/Stefan Höning

Die Sommerausgabe der Innatex in 2021 hält an ihrem Termin fest: Vom 31. Juli bis zum 2. August 2021 findet die 48. “Internationale Fachmesse für nachhaltige Textilien” wie geplant im Messecenter Rhein-Main in Hofheim-Wallau statt. Es haben sich nach Angaben des Veranstalter bereits über 170 ausstellende Green-Fashion-Labels angemeldet. Über die Anzahl an Labels aus dem Kids-Bereich gibt es noch keine Angaben.

„Die Entwicklungen der Pandemie, die Impfkampagne und Teststrategien sowie unsere Gespräche mit den zuständigen Behörden in den letzten Wochen stimmen uns optimistisch“, so Alexander Hitzel, Projektleiter bei der Veranstaltungsfirma Muveo der Innatex.

Die Community brauche endlich wieder einen Handelsplatz mit persönlichen Begegnungen. Diese Erkenntnis gewinnt Hitzel aus vielen Gesprächen mit Partnern und Ausstellern. Das wichtigste Ergebnis war dabei, dass der ursprünglich bereits für Ende Juli geplante Termin beibehalten und nicht wie angedacht in den Frühherbst 2021 verschoben wird.

An neuen Konzepten für die Pionier-Messe der Green-Fashion-Branche mangelt es nicht. So plant die Muveo ein neues Store-Konzept mit dem Schirmherren Internationaler Verband der Naturtextilwirtschaft (IVN) sowie eine Sonderfläche, die in Kooperation mit der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) den Fokus auf afrikanische Labels legt.

Die Sicherheits- und Hygienemaßnahmen werden den neuen Bestimmungen angepasst und mit den Behörden abgestimmt.

„Wir werden alles daran setzen, als eine der ersten Messen seit dem zweiten Lockdown die Rahmenbedingungen so angenehm, produktiv aber auch so sicher wie möglich zu gestalten”, so Hitzel.

Die Aussteller liefern Zuspruch, darunter Hermann Kohnen von Lana natural wear: “Wir alle wünschen uns nichts sehnlicher, dass die Messe stattfinden kann, nach all den Ereignissen der letzten eineinhalb Jahre.”

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Als Chefredakteur hat Martin Paff die Branchenmagazine "Childhood Business" und "Childhood Shoes" gegründet. Die Zeitschriften bieten eine Plattform, um die Akteure und Experten im Bereich der Kindermode, Kinderschuhe sowie Erstausstattung miteinander zu vernetzen, relevante Themen aufzubereiten und diese attraktiv zu vermitteln. Als Vater eines Sohnes kennt er viele Aspekte aus eigener Anschauung.