Das 1985 gegründete und am Tegernsee gelegene Fachgeschäft Nickis stieg bereits 2009 in den Online-Handel ein und steht mit seinen Neu- wie auch den Stammkunden in direktem Kontakt.

Childhood Business: Wie verkauft sich Premium- und Luxusmode bei Ihnen offline wie online? 

Maria Sottor ist seit einem Jahr als Managing Director bei Nickis tätig.
Maria Sottor ist seit einem Jahr als Managing Director bei Nickis tätig.

Maria Sottor: In unserem stationären Ladengeschäft in Bayern und auf nickis.com beobachten wir, dass das Konsumverhalten unserer Kunden stark marken- und qualitätsbewusst orientiert ist. Außerdem können wir ein deutliches Wachstum verzeichnen. Dieses lässt sich auf die gestiegene Nachfrage im Premium-Segment zurückführen. Der Vorteil an unserer Internetpräsenz und des zusätzlichen Katalogversandes ist das Vordringen in einen größeren Kundenkreis.

CB: Wie schnelllebig ist die High- End-Mode im Kinderbereich?

MS: Mode ist in der heutigen Zeit definitiv in jedem Bereich schnell und in Bewegung. Allerdings muss die Geschwindigkeit im Premium- wie auch im Luxusbereich dank der besonders hohen Qualität nicht gleichbedeutend mit Kurzlebigkeit sein. Außerdem gibt es abseits des allgemeinen Fast-Fashion-Trends auch einige Modeunternehmen, die sich lang­fristig etablieren und einen bestimmten Lifestyle verkörpern. Dazu gehören unter anderem Ralph Lauren und Moncler. 

CB: Sehen Sie einen Trend für das Jahr 2016?

MS: Viele Unternehmen haben Kinder und Teenager als die Kunden von morgen für sich entdeckt. Sie werden zunehmend bewusster eingekleidet und der „Mini-Me-Look“ zwischen Mama und Tochter beziehungsweise Vater und Sohn entsteht.