Die Veranstalter der Hamburger Ordermesse Kindermoden Nord setzen wie kein anderer Organisator der Branche weiterhin auf einen Katalog für ihre Besucher. Wer bereits registriert ist, erhält ihn per Post – nun ist er auch schon online blätterbar. Und wer in der Zeit vom 31. Januar bis zum 2. Februar 2026 erstmals als Fachbesucher in die Messehalle Hamburg-Schnelsen kommt, darf sich schon jetzt auf die Zusendung im Sommer freuen …

Der Katalog ist bereits jetzt herunterladbar und geht per Post – sprich: gedruckt! – an alle registrierten Fachbesucher.
Papier ist out, Social Media ist in. Stimmt in mancher Hinsicht. Nicht aber in Bezug auf Fachinformationen und Arbeitsinstrumente. Und beides stellt der Katalog der Kindermoden Nord dar. Das Werk, das dieses Mal auf bislang unerreichte 264 Seiten angewachsen ist, dient Einkäufern sowohl der Vorbereitung des Messebesuchs als auch der Orientierung zu den neuen A/W 2026/27er-Kollektionen, sollte ein Besuch vor Ort ausfallen.
Für Messeleiterin Steffi Janeke bleibt der Katalog ein wesentliches Service-Instrument ihrer Ordermesse. „Den machen wir schon seit vielen Jahren und das bleibt auch so. Ich sehe Kunden mit Post-its im Katalog durch die Hallen spazieren und erhalte viele Rückmeldungen, dass das Werk geschätzt wird. Und Gutes behalten wir einfach bei.“
Auch ansonsten sind die Vorzeichen – in schwierigem wirtschaftlichen Umfeld aufseiten der Fachhändler – positiv. Das Ausstellerfeld bleibt umfangreich. Knapp 260 Marken werden zu sehen sein, sogar etwas mehr als im letzten Jahr.
Und das ist sogar spürbar mehr als auf der Supreme Kids in München. Wobei sich die Schwerpunkte der Labels ergänzen und nicht ersetzen. Natürlich sind die wichtigsten Basis-Labels auf beiden Veranstaltungen.
Doch während es im Süden gen Süden tendiert, also zu den leichteren Kleidern und auch modisch etwas ambitionierten Labels, kommen wichtige Einflüsse in Deutschlands Norden aus Europas Norden. Sprich von den skandinavischen Labels.
Doch hier geht es nicht um ein Gegeneinander oder um ein „besser als der andere“ – alle Ordertage haben ihr Publikum, ihre Berechtigung und bilden die Basis für einen soliden deutschen Markt. Hier kann keine Messe leiden und das ganze Land steht plötzlich ohne da.
Die Regionalität bietet Stabilität und die Nähe zu den regionalen Märkten geht stärker auf die spezifischen Bedürfnisse ein. Für Janeke gehört dazu eben auch – der Katalog!



