Der schwäbische Spielwarenhersteller Schleich hat seinen Umsatz in Deutschland im sechsten Jahr in Folge zweistellig gesteigert. So erzielte die Schleich-Gruppe 2019 erstmalig einen Bruttoumsatz von mehr als 200 Millionen Euro. Im Vorjahr 2018 belief sich dieser auf rund 183 Millionen Euro.

Gleichzeitig hat das Unternehmen seinen Anteil am deutschen Spielwarenmarkt nach eigenen Angaben von 3,6 Prozent auf 3,9 Prozent erhöht.

Schleich gilt als einer der größten Spielwarenhersteller Deutschlands und ist auch international führender Anbieter von realistischen Tierfiguren

Mit einem Umsatzzuwachs von elf Prozent in 2019 wächst Schleich weiter deutlich über dem Marktdurchschnitt des deutschen Spielwarenhandels, der 2019 um drei Prozent zulegte. Noch stärker als im Heimatmarkt – und ebenfalls im zweistelligen Bereich – ist der Umsatz des Unternehmens in den Fokusmärkten Frankreich und Großbritannien gewachsen.

Grundlage des Wachstums sind der Erfolg der klassischen Schleich-Figuren und der kontinuierliche Ausbau der Spielwelten. Stark dazu beigetragen hat im vergangenen Jahr die Produktlinie Bayala rund um zauberhafte Elfen, Drachen und magische Wesen. Mit dem ersten Kinofilm von Schleich –  „Bayala – Das magische Elfenabenteuer“ –  und entsprechenden Figurensets sowie Lizenzprodukte sind der Bekanntheitsgrad und der Umsatz gestiegen.

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Im laufenden Jahr 2020 möchte Schleich den Erfolg des Unternehmens ausbauen und noch mehr Konsumenten für seine Figuren und Spielwelten begeistern. Die Marke soll künftig verstärkt für ein weltweites Publikum weiterentwickelt werden, um Schleich in eine neue Phase des internationalen Wachstums zu führen.

Dies geschieht gemeinsam mit der Partners Group, einem globalen Manager von Privatmarktanlagen, der 2019 im Auftrag ihrer Kunden eine Mehrheitsbeteiligung am Unternehmen erworben hat.

Darüber hinaus plant die Schleich Gruppe, in die Entwicklung des Online-Vertriebs und weitere Produktinnovation zu investieren, um die Marktposition der Kernprodukte zu stärken.

Schleich treibt außerdem die Digitalisierung mit einer eigenen Strategie voran. „In diesem Rahmen durchdenken wir viele neue Ideen – ob weitere Filme, eine TV-Serie oder Apps“, sagt [CB_Person]Dirk Engehausen[/CB_Person], CEO der Schleich-Gruppe. Dazu würden derzeit Gespräche geführt. Engehausen: „Solche Entscheidungen erfordern erhebliche Investitionen und entsprechende Planungen.“

Auch 2020 stellt der Spielwarenhersteller die Emotionalisierung der Marke in den Fokus. Dabei setzt Schleich weiterhin auf abwechslungsreiche und umfangreiche Spielsets mit bekannten und neuen Charakteren. Der Erfolg ermöglicht es dem Unternehmen, das Lizenzgeschäft auszubauen und neue Partner zu gewinnen. Dabei werden spannende Geschichten rund um die Schleich Charaktere und Spielsets entwickelt.

Beispielsweise erscheinen zum Launch der Bayala-DVD zu Ostern neue Minibücher von Nelson und im Herbst ein Videospiel zu „Eldrador Creatures“.