Matona Kidswear auf der Innatex im Sommer 2021.
Matona Kidswear auf der Innatex im Sommer 2021. Foto: Stefan Höning/Innatex

Ein bisschen war es zu befürchten – und zwar, dass durch Corona erneut manch Messetermin in Mitleidenschaft gezogen wird. Während bis dato alle regionalen Kindermodemessen an ihren Terminen festhalten, hat der Veranstalter der Innatex heute bekanntgegeben, dass die für den 21. bis 23. Januar 2022 angekündigte Messe für nachhaltige Mode verschoben wird.

Damit fällt die Winterausgabe der Innatex als Fachmesse für nachhaltige Textilien wie im Vorjahr zunächst erst einmal aus. Als Grund wird auf die Coronalage verwiesen. Mit der Planänderung reagiere man kurzfristig auf die jüngsten Prognosen des Corona-Expertenrats und die nach wie vor unvorhersehbare Entwicklung im Hinblick auf die Ausbreitung der Omikron-Variante im Januar 2022. 

Doch mit etwas Glück könnte es bereits im Februar 2022 zu einer Ersatzveranstaltung kommen.

Zumindest zielt die Planung darauf, die Orderveranstaltung einen Monat später zur Mitte oder Ende des Februars stattfinden zu lassen. Ein konkreter Termin steht aber noch nicht fest. Dazu bemüht sich das Team um Projektleiter Alexander Hitzel, mit den Ausstellern eine Ersatzdatum zu finden.

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Alexander Hitzel ist seit 2005 Projektleiter der Innatex. Als Vater von zwei Kindern im Alter von vier und sieben Jahren legt der Marketing- und Kommunikationsspezialist auch privat Wert auf nachhaltige und ökologisch unbedenkliche Bekleidung. Und das nicht nur für seine Kinder.
Alexander Hitzel ist seit 2005 Projektleiter der Innatex. Als Vater von zwei Kindern im Alter von vier und sieben Jahren legt der Marketing- und Kommunikationsspezialist auch privat Wert auf nachhaltige und ökologisch unbedenkliche Bekleidung. Und das nicht nur für seine Kinder.

„Wir führen konstant Gespräche mit unseren Austellerinnen und Ausstellern und wissen, die Green-Fashion-Community braucht eine Plattform für die Winter-Order”, sagt Hitzel.

„In Anbetracht dessen, dass andere Präsenzveranstaltungen in dieser Saison abgesagt wurden, sehen wir es erst recht als unsere Aufgabe, einen Treffpunkt für das Präsentieren, Order schreiben und Netzwerken zu ermöglichen – auch wenn die Bedingungen wieder einmal erschwert sind.“

Wie der Veranstalter das ursprüngliche Konzept mit diversen Programmpunkten letztlich adaptieren wird, sei noch nicht entschieden und wird an die dann geltenden Richtlinien angepasst.

„Wir stehen in dauerndem Kontakt mit den Behörden, müssen aber die Entwicklungen abwarten, bevor wir in die Ausgestaltung übergehen”, so Hitzel weiter. „Mittlerweile kennen wir uns aus und stellen uns darauf ein, auf kurzfristige politische Entschlüsse sowie Entwicklungen der Pandemie reagieren zu können.”

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