Mit dem Start der Pitti Bimbo wird die internationale Bühne für Kindermode eröffnet. Rund 540 Marken nutzen die besucherseitig größte und vom betriebenen Aufwand der Aussteller her schillerndste Messe Plattform, um sich Italien, vielen luxuriös ausgerichteten Einkäufern aus Russland, Asien und aus dem Mittleren Osten sowie dem Rest der Welt zu präsentieren.

Erstmals wird in dieser Saison das bisherigen Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der Pitti Bimbo und der Playtime Paris mit einem klaren Punktsieg für die Franzosen ausgehen. Immer mehr Marken strömen an die Seine, doch in der Besuchergunst bleibt Florenz – nicht zuletzt durch den Zuspruch der heimischen Händler – die stärkste Destination.

Aus deutscher Sicht bleibt die Pitti Bimbo eine der unverstandenen Schauen. Die Anzahl an Besuchern, die von hier extra anreisen, stagniert den Angaben des Veranstalters bei unter 100. Und gerade Mal zwei Handvoll Aussteller nutzen die Schau für sich. Neben einigen seit vielen seit vielen Jahren ausstellenden Unternehmen wie Blue Effect oder Blue Seven suchen meist kleinere Marken hier ihr Glück.

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Als Chefredakteur hat Martin Paff die Branchenmagazine "Childhood Business" und "Childhood Shoes" gegründet. Die Zeitschriften bieten eine Plattform, um die Akteure und Experten im Bereich der Kindermode, Kinderschuhe sowie Erstausstattung miteinander zu vernetzen, relevante Themen aufzubereiten und diese attraktiv zu vermitteln. Als Vater eines Sohnes kennt er viele Aspekte aus eigener Anschauung.