Playtime Tokyo: nach Besucherrückgang mit neuem Termin

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Playtime Tokyo im Februar 2018

Playtime Tokyo im Februar 2018

Während in Europa die Kleine Fabriek in Amsterdam geschlossen wurde, die Bubble in London ebenfalls ihre Messetätigkeit eingestellt hat und auch die Kid Paris aus der so genannten „Pause“ nicht wieder erwachte, sondern endgültig eingestellt wurde, scheinen die Vorzeichen für Veranstalter auf Veränderungen zu stehen.

Der Playtime-Veranstalter Picaflor hat angekündigt, das Konzept der Playtime Tokyo anzupassen. So hat sich der Veranstaltungstermin erneut verschoben und die Messe wird nun am 21. bis 23. August 2018 stattfinden. Bereits nach dem Event Anfang Februar 2018 hatte der Termin eine Rejustierung auf Ende Juli 2018 erfahren. Doch offenbar hat die Resonanz darauf die erneute Terminanpassung nötig gemacht. Und auch der Veranstaltungsort wurde mit dem EBiS 303 in das Tokioter Modedistrikt verlegt.

EBIS 303 im Modebezirk von Tokio - Location der Playtime Tokyio im August 2018

EBIS 303 im Modebezirk von Tokio – Location der Playtime Tokyio im August 2018

Es musste reagiert werden, da die Anzahl an Besuchern im Februar 2018 um knapp ein Viertel auf 2.150 zurückgegangen ist. Von Miwa Ono, Sales Director der Show in Japan, war der Rückgang erwartet worden, da auch die Anzahl an ausgestellten Marken um 30 Prozent zurückgegangen war: „Aussteller bleiben der Hauptgrund für Einkäufer, eine Messe zu besuchen. Wenn die Anzahl an Ausstellern zurückgeht, leidet im Ergebnis die ganze Show.“ Dennoch gibt sich Ono zuversichtlich: „Der Rückgang an Besuchern fiel deutlich geringer aus als die Reduktion der Markenauswahl. Im Ergebnis konnte wir eine Zunahme an Einkäufer pro Marke beobachten.“

Die Messe in Japan sieht das Team um Geschäftsführer Sébastien de Hutten auch trotz der allgemeine wirtschaftlichen Situation vor Ort weiterhin als solide verankert an. Nur die Playtime Tokyo biete eine schlüsselfertige Lösung für internationalen Marken, die sich auf dem japanischen und asiatischen Markt entwickeln möchten.

Unterstützung erfahrt das Format durch japanische Kindermodeexperten wie Kenji Tomioka, Leiter der Markengruppe Domestics, und Yoshiko Kubo, die schon lange als Markenagent und Eventveranstalter aktiv ist. So sind bereits jetzt rund vierzig japanische Marken wie Arch & Line, Nunuform und Folk registriert.

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