Modernes Ambiente: Die roughe Location De Fabrique ist genau das Richtige, um Denim- und Athleisure-Wear-Spezialisten zu inspirieren.
Modernes Ambiente: Die roughe Location De Fabrique ist genau das Richtige, um Denim- und Athleisure-Wear-Spezialisten zu inspirieren.

Nur einen Tag lang, aber der hat es in sich: Die Sunday School hat die Leerstelle nach dem Ende der Kleinen Fabriek gefüllt. Zum fünften Mal wird nach Utrecht geladen. Hier präsentieren vor allem Agenturen. Dennoch glänzen die Marken. Und garniert wird das ganze mit energiegeladener Partylaune: Denim-Kultur und die kommerzielle Spielfreude der ­Niederländer in Reinkultur.

Nachdem die Kleine Fabriek in Amsterdam nach Besucher- und folgendem Markenschwund 2018 eingestellt wurde, wurde ein Nachfolge-Event in der holländischen Hauptstadt erwartet. Doch nach nur einer Ausgabe ereilte einer halbherzigen Aktivität im Amsterdamer Modezentrum das schnelle Aus. Stattdessen überzeugte ein Event im international ungünstig zu erreichenden Utrecht.

Mit knapp 50 Marken fand im Januar 2018 die erste Ausgabe der Sunday School statt, gegründet vom Agenten Rob de Vos und ausgerichtet auf dem Gelände „De Fabrique“ mit seinem Industrial-Charme. Mit seitdem zulegenden Ausstellerzahlen wächst auch die Bedeutung des Events, welches heute mit zahlreichen namhaften  Labels aus den Niederlanden vollen Respekt verdient. Mission completed!

Ein bunter Haufen

Außer per Auto ist die Veranstaltung von Deutschland aus nicht passabel zu erreichen. Dennoch nehmen nach de Vos auch immer mehr Einkäufer aus Deutschland, zumindest aus den angrenzenden Bundesländern, den Weg nach Utrecht. Für die Relevanz der Messe spricht die modische Nähe des deutschen zum niederländischen Kunden. Manches wird einfach ähnlich geordert. Und gerade bei Streetstyles, Casual Wear und Denim spielen die Niederländer ganz vorn mit. Die Sunday School weist ein mit deutschen Ordertagen vergleichbares Ausstellerfeld auf, wo viele Marken nicht selbst, sondern über deren Agenturen und Vertreter präsentiert werden.

Doch abweichend davon ist Utrecht eine Party mit viel guter  Laune. Zu den deutschen Ausstellern gehören Enfant Terrible, das nachhaltige Label Loud + Proud, Toddlekind sowie Blue Seven. Neben hollänidschen Denim-Größen von Cars Jeans über Petrol Industries bis hin zu Retour Jeans zeigen sich auch dänische Marken wie Cost:Bart, Molo und MP Denmark, welche den Markt mit ihren Streetstyle- und Athleisure-Kollektionen gekonnt bespielen. 


Die Messe

Die Sunday School zeigt, dass auch agenturgetriebene Veranstaltungen nicht schläfrig und konservativ sein müssen.
Die Sunday School zeigt, dass auch agenturgetriebene Veranstaltungen nicht schläfrig und konservativ sein müssen.

Sunday School | www.sunday-school.nl

De Fabrique, Westkanaaldijk 5,
3542 DA Utrecht, Niederlande

12. Januar 2020 9:30–18:00 Eintritt 17,50 Euro.

34 Newcomer

Eine Auswahl: Alwero www.alweroshop.nl · Bardossa www.bardossa.nl · Boumy www.boumy.nl · Doudou et Compagnie www.doudouetcompagnie.com · Enfant Terrible www.enfantterrible.de · Hebe www.hebe.lv · It’s in my jeans www.itsinmyjeans.co.uk · Knowledge Cotton www.knowledgecottonapparel.com · Miss Nella www.missnella.com · Old Soles www.oldsoles.com.au · Organic by Feldman www.organicbyfeldman.eu · Scotch & Soda Kids www.scotch-soda.com · Stance www.stance.com · Toddlekind www.toddlekind.com · Wheat www.wheat.dk

Die vollständige Ausstellerliste finden Sie unter: www.sunday-school.nl/merken

3 Gründe für die Messe

· Wer Denim und Streetwear sucht, findet gerade in Utrecht ein breitgefächertes Angebot.

· Der auf einen Tag komprimierte Event ist ähnlich zu den deutschen Ordertagen vor allem agenturgetrieben.

· Die stylische Location und ein hippes Rahmenprogramm sorgen für eine schöne Ablenkung nach getaner Arbeit.


Cover der Ausgabe, aus dem der Beitrag stammt. Der eben gelesene Beitrag
Nicht nur für brave Sonntagsschüler: Die Sunday School in Utrecht
erschien in der gedruckten Ausgabe 01 / 2020 von Childhood Business vom 16.01.2020 auf Seite 60

Hier geht es zu ausgewählten Beiträgen aus der Ausgabe. Nicht alle Inhalte sind Online zu lesen. Die komplette Ausgabe können Sie im Shop hier bestellen.